Hüttenaufenthalt der TT-Jugend vom 6.04 - 9.04.2010

So wie auch in den Jahren zuvor, fand auch dieses Jahr wieder die Jugendhütte der Tischtennisjugend statt. Ziel des ganzen Spaßes war der Dünserberg im Vorarlberg in Österreich. Am Dienstag den 6.4.2010 ging es schon früh los. Treffpunkt war 9 Uhr vor der Promendanenschule in Weingarten. Als sich alle 15 Jugendlichen und ihre 2 Betreuer ihren Sitzplatz im Bus bzw. Auto gesichert haben, konnte es gegen 9.30 Uhr auch schon losgehen. Mit 2 Privat-PKW und einem Bus ging es in Richtung Österreich.

 

Oben auf der Hütte angekommen stürmten die Kids auch schon in die Zimmer und sicherten sich ihren Schlafplatz. Auch die zwei Betreuer Gunther Schaufler und Sabine Antoni bekamen ein Plätzchen. Die insgesamt 16 männlichen Hüttengäste passten hervorragend auf die 2 weiblichen Chefköchinnen auf und so gab es nach der Zimmerverteilung einen kleinen Imbiss.

 

Bereits am ersten Tag gab es viel Aktion, denn unsere kleinen Rabauken vergnügten sich im Obergeschoss mit einer Kissenschlacht. Danach hatten sie natürlich einen Bärenhunger und die talentierten Köchinnen Sabine Antoni und Pia Schall bereiteten unter den strengen Augen und der Mithilfe des Betreuers „Gunne“ einen leckeren Haufen Spaghetti Bolognese zu.
Zum Abschluss des Tages spielten alle noch Chef-Vize, das allseits beliebte Hüttenspiel und dann war auch schon Bettruhe.

 

Am nächsten Morgen deckte der Küchendienst noch ganz verschlafen den Tisch und es gab um 10 Uhr Frühstück. Nach einigen Pokerpartien und 2-3 Runden Schlafsack-Wrestling kamen Gunne und Sabine auf die Idee, eine „kleine“ Wanderung zu veranstalten. Nachdem sie auch die Jugendlichen mehr oder weniger davon überzeugt hatten, richteten sich alle noch ein Brot und es ging 7 km abwärts Richtung Übersaxen. Nach ca. 2,5 Stunden kamen die 17 fleißigen Wanderer dann auch endlich an und freuten sich alle über eine Kugel Eis im Gasthof Krone. Eine kleine Stärkung später, ging es auch wieder zurück – 7km aufwärts. Alle waren motiviert (mehr oder weniger) und manche sprinteten sogar hoch zur Hütte. 2 Stunden und einige Pausen später, kamen dann auch die letzten an und alle haben sich sofort auf eine eiskalte Dusche gefreut.


Nach diesem sportlichen Akt, war eine Belohnung fällig. Es gab selbstgemachte Pizza, die sich jeder individuell belegen durfte. Wie man sich vorstellen kann, ist davon auch nicht viel übrig geblieben. So schön der Tag auch war – eine traurige Nachricht gab es an diesem Tag:
Gunne musste uns verlassen. Unser treuer, sportlicher Betreuer musste leider Abreisen und Sabine alleine mit 15 Jungs hinterlassen. Zum Glück war sie nicht allein, denn Pia Schall stärkte ihr den Rücken und sie zeigten Frauenpower.
Nach dem wehleidigen Abschied von Gunne gingen dann auch alle ins Bett und versuchten diesen Schock zu verarbeiten.


Am vorletzten Tag sah man jedem die Wanderung am Tage zuvor an. Also dachten sich unsere großen Jungs, dass man dies noch erweitern kann. Nach dem Frühstück veranstalteten Moritz Schall, Joscha Cüppers, Max Zink, Cihan Mert, Artur Loor und Sandro Moser eine Hüttenrallye. In 3er Gruppen mussten unsere Kleinen 30 Fragen beantworten und richtig Gas geben. Der Gewinn war jeweils eine Cola für die Teilnehmer der Siegergruppe. Die zwei Verlierergruppen durften die 6 Rallyeveranstalter vom Küchendienst ablösen. Begeisterte Gesichter kamen bei dieser Nachricht auf – doch dies bewirkte, dass sich jeder angestrengt hat. Gewinner waren Pia Schall, Philip Krüger und Sinan Mert. Die anderen hatten das Vergnügen, die Teller am Abend und am darauffolgenden Morgen zu spülen. Nach der Rallye hatten die Jugendlichen Zeit, Theaterstücke für den Bunten Abend einzustudieren. Sie wurden in Gruppen geteilt und bekamen jeweils ein Thema. Währenddessen stellte sich Sabine in die Küche und schälte Kartoffeln, denn es gab Kartoffelauflauf mit dicker Käsekruste.


Natürlich stürzte sich jeder auf die Kruste, aber auch der Rest kam gut weg. Nach dem Abendessen wurde das Theater eröffnet und alle präsentierten ihre Stücke. 
4 witzige und unglaublich gelungene Theaterstücke später, gingen alle erschöpft ins Bett.


Am letzten Tag mussten alle bereits um 8 Uhr zum Frühstück kommen und ihre Sachen nach dem Essen packen. Die Einen schwangen den Besen und die Anderen schrubbten Teller.


Nachdem alles auf seinem Platz war, kamen auch schon die Fahrer und es konnte die Heimat angesteuert werden. Viele schliefen während der Fahrt ein und freuten sich auf ihr Zuhause.

Ende gut, alles gut ;-)

12.04.2010 Sabine Antoni